hausgemeinschaften.

Hausgemeinschaften sind eine am Prinzip der Normalität des alltäglichen Lebens ausgerichtete Wohnform und lassen sich auch in kleineren Wohneinheiten betriebswirtschaftlich sinnvoll organisieren und ermöglicht somit auch kleineren ländlichen Gemeinden die umfassende wohnortnahe Versorgung ihrer älteren Bevölkerung.

Durch den konsequenten Verzicht auf zentrale Funktionsbereiche und die Verlagerung aller Aufgabenbereiche unmittelbar zum Bewohner ist die Konzeption der Hausgemeinschaften auch betriebswirtschaftlich eine interessante Alternative zu herkömmlichen Pflegeheimen.



Hausgemeinschaften zeichnen sich durch folgende Besonderheiten aus:

      In den einzelnen Wohngruppen leben durchschnittlich zehn bis zwölf Bewohner

      Jeder Bewohner hat ein eigenes Zimmer mit Bad und WC

      Mittelpunkt der Gemeinschaft ist eine großzügige Wohnküche,in der die
       alltäglichen und hauswirtschaftlichen Aktivitäten stattfinden

      Die Organisation des Haushaltes und die Betreuung der Bewohnerinnen
       und Bewohner übernimmt eine sogenannte "Präsenzkraft" mit
       hauswirtschaftlichen und pflegerischen Kenntnissen

      Die pflegerischen Leistungen werden von Fachkräften eines Pflegedienstes erbracht

      Die Nachtbereitschaft ist mit einer Pflegefachkraft sichergestellt

      Bewohner und Angehörige werden entsprechend ihrer Interessen und
       Fähigkeiten in den Alltag einbezogen

Das Konzept der Hausgemeinschaften kann sowohl als stationäre Pflege, wie auch als ambulante Form im Bereich des Betreuten Wohnens realisiert werden. Die bedarfsgerechte Versorgung des älteren Menschen ist unabhängig von seinem Status als Mieter einer Seniorenwohnung oder als Heimbewohner.



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